Karfreitag Mathe

6. April '12

 

Ich glaube, die Kirchenväter waren mit Addieren nicht so gut drauf. Jesus sagte, er würde 3 Tage im Grab sein; danach würde er wieder lebendig werden. Und doch Freitag bis Sonntag sind nur 2 Tage. Hmm

 

Es ist ein grauer regnerischer Tag hier in Nord Georgia, USA, während ich diese Gedanken Tippe. Und ich denke an den Schmerz, den Jesus am Kreuz und in den Tagen davor erlitten hat, damit ich ein neues Leben habe, frei von der Schuld meiner Sünde. Die Schmerzen, die in meinem Leben erleide und die Ungerechtigkeiten in meiner Welt bringen mich dazu, mich noch mehr auf die Auferstehung zu freuen. Hoffnung nimmt als Folge meiner minimalen Lebensschmerzen allmählich neue Bedeutung für mich an... Schmerzen, die blasen im Vergleich zu den Schmerzen Jesu.

 

Paulus sagte in Kolosser 1,24: “Nun freue ich mich in den Leiden, die ich für euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was an den Leiden Christi noch fehlt, für seinen Leib, das ist die Gemeinde.” Fehlen noch Leiden? Hat Jesus das Werk am Kreuz nicht vollendet? Hat er nicht am Kreuz selber gesagt, “Es ist vollbracht”? Was könnte denn noch an seinem Leiden fehlen? Weil Jesus nicht nur am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist sondern auch am dritten Tag wieder lebendig wurde, lebt er jetzt wahrhaftig in uns, die wir das Geschenk der Vergebung angenommen haben. Und so wenn wir leiden, leidet er mit uns. Das Werk der Erlösung hat er am Kreuz vollbracht, aber die ganze Schöpfung seufzt immer noch. Römer 8:22: “Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet.” Wenn wir seufzen, seufzt er auch. Wenn wir leiden, leidet er auch mit uns immer noch. Sein Leiden war am Kreuz doch noch nicht zu Ende. Er leidet noch mit uns. Und wir warten mit großer Hoffnung auf Sonntagmorgen, auf die Auferstehung, auf die Vollbringung dessen, wofür wir gemacht worden sind. Für uns hat das Warten, das Seufzen, das Leiden mehr als zwei Tage gedauert... mehr als drei Tage. Doch seufzen wir und leiden wir immer noch. Das Wort, “Hoffnung” nimmt mit jedem Tag mehr und mehr Bedeutung an. Wie privilegiert ich bin zu seufzen, zu leiden, zu warten, zu hoffen!

 


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